biografiA

Das Projekt biografiA wird seit 1998 unter der Leitung von Ilse Korotin am Wiener Institut für Wissenschaft und Kunst (IWK) durchgeführt. Ziel ist die umfassende historisch-biografische Aufarbeitung österreichischer Frauenpersönlichkeiten. Als örtlicher Bezug wurden dabei die jeweiligen historischen Landesgrenzen zugrunde gelegt. Der Zeitrahmen spannt sich von der erstmaligen Nennung Österreichs bis zur Gegenwart.

Laufend werden weitere Datensätze erarbeitet, die dann in die Datenbank von biografiA einfließen. Die Ausarbeitung von kurzen Texten über die einzelnen Biografien wurde in Form von mehreren thematischen Modulen in Einzelprojekte ausgegliedert. Mehr zum Projekt auf biografia.at.

Projekt „Der Weg zur beruflichen Gleichstellung“

Eines dieser Projekte war „Der Weg zur beruflichen Gleichstellung. Am Beispiel der Bibliothekarinnen“. Das Modul wurde vom Jubiläumsfonds der OeNB gefördert.

Publikationen aus der Reihe „biografiA“

Ergebnisse der vielfältigen Aktivitäten von biografiA werden seit 2005 in der Buchreihe „biografiA – Neue Ergebnisse der Frauenbiografieforschung“ im Wiener Praesens Verlag veröffentlicht.

Bisher sind die folgenden Bände erschienen:

  • Eva Taudes: „Wien wird so unerträglich kleinstädtisch“. Elsa Bienenfeld (1877-1942). Werdegang und Wirken im kulturellen Wien in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. 2018.
  • Friedrich C. Heller: Emmy Zweybrück – Werkstätte und Schule. 2017.
  • Vesela Tutavac und Ilse Korotin (Hrsg.): „Wir wollen der Gerechtigkeit und Menschenliebe dienen …“ Frauenbildung und Emanzipation in der Habsburgermonarchie – der südslawische Raum und seine Wechselwirkung mit Wien, Prag und Budapest. 2016.
  • Christine Kanzler (Hrsg.): „… den Vormarsch dieses Regimes einen Millimeter aufgehalten zu haben …“ Österreichische Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus. 2015
  • Traude Bollauf (Hrsg.): „Erlebtes und Gedachtes“ – Stella Klein-Löw (1904-1986). Pädagogin – Psychologin – Politikerin – Erwachsenenbildnerin. 2015.
  • Christiana Puschak und Jürgen Krämer: „Ein Herzstück blieb in Prag zurück. In Amerika leb ich auf Reisen“ – Ein Lebensbild. Die Dichterin Gertrude Urzidil (1898-1977) zwischen Prag und New York. 2015.
  • Agnes Pistorius: Heroine unterm Hakenkreuz : Hedwig Pistorius (1906-2004). Ein Lebensbild. 2014.
  • Susanne Blumesberger (Hrsg.): „Hieroglyphe der Epoche?“ Zum Werk der österreichisch-jüdischen Autorin Anna Maria Jokl (1911-2001). 2014.
  • Karin Nusko (Hrsg.) und Lilli Jergitsch: Im Alltag der Stahlzeit – 18 Jahre in der UdSSR: Lilli Beer-Jergitsch (1904-1988). Lebenserinnerungen. 2013.
  • Susanne Blumesberger (Hrsg.): Lifestyle – Mode – Unterhaltung oder doch etwas mehr? Die andere Seite der Schriftstellerin Vicki Baum (1888-1960). 2013.
  • Susanne Blumesberger (Hrsg.): Frauenbiografieforschung. Theoretische Diskurse und methodologische Konzepte. 2012.
  • Susanne Blumesberger (Hrsg.): „Eine Brücke über den Riss der Zeit …“ Das Leben und Wirken der Journalistin und Schriftstellerin Hertha Pauli (1906-1973). 2012.
  • Ilse Korotin (Hrsg.): „Die Zivilisation ist nur eine ganz dünne Decke …“ Ella Lingens (1908-2002). Ärztin – Widerstandskämpferin – Zeugin der Anklage. 2011.
  • Edith Stumpf-Fischer (Hrsg.): „Man ist immer allein …“ Johanna Monschein (1907-1997), Diplomatin und Forscherin. 2009.
  • Susanne Blumesberger (Hrsg.): Mimi Grossberg (1905-1997). Pionierin – Mentorin – Networkerin. Ein Leben zwischen Wien und New York. 2008.
  • Ilse Korotin (Hrsg.): „… genug Geschichte erlebt.“ Hilde Koplenig (1904-2002). Erinnerungen. 2008.
  • Ilse Korotin (Hrsg.): Österreichische Bibliothekarinnen auf der Flucht: verfolgt, verdrängt, vergessen? 2007.
  • Susanne Blumesberger (Hrsg.): Alex Wedding (1905-1966) und die proletarische Kinder- und Jugendliteratur. 2007.
  • Charlotte Kohn (Hrsg.): Luftfrauen. Der Mythos einer jüdischen Frauenidentität. 2006.
  • Susanne Blumesberger (Hrsg.): Helene Scheu-Riesz (1880-1970). Eine Frau zwischen den Welten. 2005.